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Momentum für europäisches Kormoranmanagement wächst

Kormoran mit erbeutetem Fisch im Schnabel, im Hintergrund weitere Kormorane. Eingeblendet: 13 Bundesländer fordern eine Initiative, 670 Millionen Euro geschätzter Schaden pro Jahr, 9 EU-Staaten für einen Managementplan.

Würzburg, Riga, Brüssel: Innerhalb weniger Wochen ist das Kormoranmanagement auf nationaler und internationaler Ebene so präsent wie selten zuvor. Am 25. September 2026 forderten dreizehn Bundesländer auf der Agrarministerkonferenz eine Initiative des Bundes in Brüssel. Am 6. Oktober 2026 legten Fachleute auf einem Workshop der Europäischen Beratungskommission für Binnenfischerei und Aquakultur (EIFAAC) in Riga neue Zahlen zu den Schäden vor.

Das Momentum für eine Änderung des europäischen Kormoranmanagements ist damit so groß wie nie zuvor. Ob es ausreicht, um die seit Jahrzehnten verhärteten Fronten und Strukturen aufzubrechen, bleibt jedoch abzuwarten.

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