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Lachsangeln vor Rügen: Nur 1,9 % aus bedrohten Beständen

Zwei Angelruten auf einem Boot in der Ostsee mit den Kennzahlen 1,9 Prozent aus bedrohten Beständen, 107 untersuchte Lachse und 5 Millionen Euro Ausgaben der Lachsangler

Kurz vor der Entscheidung des EU-Fischereirates über die Ostsee-Fangmöglichkeiten für 2027 liegen neue Daten zum Lachsangeln vor: Nur 1,9 Prozent der 2024 und 2025 vor Rügen mit der Schleppangel gefangenen Lachse stammen aus den bedrohten Wildlachsbeständen der südlichen und mittleren Ostsee. Das hat das Thünen-Institut für Ostseefischerei genetisch untersucht.

Der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) sieht darin eine Bestätigung seiner Position: Ein Angelverbot schützt die bedrohten Bestände nicht, trifft aber die Angelfischerei und die Küstenregionen, die vom Angeltourismus leben. Die EU-Kommission schlägt vor, die Freizeitfischerei auf Lachs südlich der Ålandsee 2027 vollständig zu schließen. Der Fischereirat entscheidet am 26. und 27. Oktober 2026 in Luxemburg.

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