Bundesumweltminister ist Angler

Ein aktuelles BUNTE-Interview (Ausgabe 36/2026) lässt keine Zweifel offen: Bundesumweltminister Carsten Schneider ist passionierter Angler. Mit Watstiefeln in der Erfurter Gera stehend erklärt er, dass Angeln für ihn vor allem Entspannung bedeute und er dabei den Fluss beobachte und ökologische Veränderungen wahrnehme. Durch den Klimawandel werde die Gera wärmer und wasserärmer, was vor allem Forellen- und Äschenbestände zunehmend gefährde. Explizit hebt er die Rolle der Angler für den Gewässerschutz hervor: „Angler sind … wichtige Beobachter unseres Ökosystems. Sie kümmern sich um die Gewässer, räumen oft genug den Müll weg und können vor Ort erklären, warum die Natur geschützt werden muss“. Damit würdigt der Minister die Angler ausdrücklich als wichtige Akteure im Natur- und Gewässerschutz.
Quelle: BUNTE, Ausgabe 36/2026, Interview von Lilly Burger
