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Vermenschlichung statt Sachlichkeit: Wie Anthropomorphismus die öffentliche Debatte über Angeln verzerrt

Anthropomorphismus kommt aus dem Griechischen: anthropos = Mensch, morphe = Gestalt/Form. Er bedeutet, dass man Natur, Tieren oder Gegenständen menschliche Eigenschaften, Gefühle oder Absichten zuschreibt.

Der Deutsche Angelfischerverband beobachtet seit Jahren eine problematische Tendenz in der öffentlichen Diskussion über Angeln und Fischerei: Die zunehmende Vermenschlichung von Fischen und anderen Wassertieren wird systematisch genutzt, um Angeln grundsätzlich zu delegitimieren. Dabei werden Tiere mit menschlichen Eigenschaften, Gefühlen und Intentionen ausgestattet – eine Praxis, die unter dem Begriff „Anthropomorphismus“ bekannt ist und zu einer wissenschaftlich unhaltbaren, emotional manipulativen Debatte führt. Diese Strategie schadet nicht nur der Reputation von Anglern und traditionellen Fischereipraktiken, sondern behindert auch eine ehrliche, faktengestützte Diskussion über Tierwohl und Naturschutz.

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